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Entwicklung und Erprobung von chemischen und physikalischen Schnellindikatoren zur Erfassung und Bewertung von befahrungsbedingten Bodenverformungen in Wäldern

 

Kurzzusammenfassung:

Für die Detektion von Bodenverformungen im Gelände soll ein Testkit entwickelt werden, das die Lokalisierung von historischen Befahrungen mit hoher Sicherheit ermöglicht und für den Praxiseinsatz geeignet ist. Das Kit soll bei der Konzeption und Optimierung von Feinerschließungssystemen eingesetzt werden und in diesem Kontext zu einer Verringerung der Neubefahrung bisher ungestörter Bodenbereiche beitragen.

Für den Erfolg der Entwicklung sind mehrere Teilschritte erforderlich. Zunächst müssen geeignete Schnelltestverfahren geprüft bzw. entwickelt werden, mit deren Hilfe der ökologisch relevante Verformungszustand charakterisiert werden kann. Anschließend erfolgt die Kalibrierung der Verfahren in einem hierarchisch strukturiertem Verfahren. Für die Validierung und den Praxiseinsatz ist die Kenntnis der natürlichen Bodenstrukturausprägung erforderlich. Außerdem sollen die Schnelltestverfahren auf der Basis der chemischen Charakterisierung der Anaerobie sowie der Bodenstruktur ergänzt werden durch Vegetationszeiger für Bodenverformung.
Punktscharfe Testverfahren werden ergänzt durch Algorithmen zum Erkennen vorhandener Befahrungsmuster.

Neben der Erkennung und der Erfassung alter Befahrungslinien in Waldbeständen liegt ein weiterer Schwerpunkt darin, die ökonomischen Aspekte einer Integration alter Befahrungslinien in zeitgemäße Aufarbeitungs- und Rückeverfahren zu bewerten. Hierzu werden Kosten-Nutzen-Analysen auf Basis des alten Erschließungsnetzes und der spezifischen Hiebsbedingungen der Versuchsflächen durchgeführt und variable Erschließungsvarianten durch Modellrechnung bewertet.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Projekt Testkit-Seite.

Laufzeit: 01.05.2005 - 30.04.2008

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